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Ratschläge zur Geldanlage
January 2, 2017

20 Gründe warum Privatanleger scheitern

Tappen Sie bewusst oder unbewusst in die gleichen Fallen? Erkennen Sie sich hier wieder? Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob Sie bereits eine optimale Lösung gefunden haben, bieten wir Ihnen eine unverbindliche Analyse und ein ausführliches Gespräch. Eine Zweitmeinung in der Medizin ist inzwischen schließlich selbstverständlich – warum sollte es bei Ihrer Geldanlage anders sein? Vielleicht ist es Zeit, in 2017 Ihre Vermögensplanung auf eine professionelle Basis zu stellen…

Ein leicht augenzwinkernder Blick auf die Erfahrungen vieler Privatanleger:

  1. Sie wissen wieviel ihr Auto verbraucht. Oft auf die Nachkommastelle. Aber Sie haben keine Ahnung wieviel Ihre Geldanlage bei der Bank pro Jahr an Gebühren kostet, obwohl dies meist viel mehr ist.

 

  1. Wenn Sie an ihre Altersvorsorge denken, dann planen Sie bis 75 oder 80 Jahre – und vergessen, wie viele Leute Sie eigentlich kennen, die über 90 Jahre alt sind.

 

  1. Sie konnten nie zuverlässig vorhersagen, was die Finanzmärkte als nächstes machen. Das hält Sie aber nicht davon, es dennoch immer wieder zu probieren.

 

  1. Sie verbringen einen Monat damit, Informationen über eine neue Waschmaschine oder Kamera einzuholen. Diese kostet in den seltensten Fällen über €1000-2000. Wenn Sie dagegen einen neuen Fonds bei Ihrer Bank kaufen, dann geben Sie sich mit einer kurzen Erklärung zufrieden, obwohl der investierte Betrag um ein Vielfaches höher ist.

 

  1. Sie vertrauen Börsengurus im Fernsehen und Zeitschriften und folgen deren Empfehlungen. Gurus, die Sie nicht kennen, denen Ihre finanzielle Situation unbekannt ist, die von Ihren Ziele nichts wissen und die Ihre Risikotoleranz nicht kennen. Gurus, denen Sie egal sind und die eigentlich nur in den Medien auftauchen, um etwas zu verkaufen.

 

  1. Sie gehen zum Arzt, um medizinischen Rat zu holen. Zum Architekten, um Ihr Haus zu bauen. Zum Rechtsanwalt, um Rechtsbeistand einzuholen. Aber Ihre Geldanlagen glauben Sie ohne große Vorkenntnisse alleine erledigen zu können.

 

  1. Sie interessieren sich nicht für das Thema Finanzen, weil es zu kompliziert erscheint und wollen eigentlich nichts mit Anlegen zu tun haben. Sie schätzen aber Geld zum Ausgeben. Sie können die Ironie darin nicht erkennen.

 

  1. Sie zahlen für ihren defensiven Rentenfonds mehr als 1% Gebühr, obwohl europäische Staatsanleihen (worin der Fonds investiert) durchschnittlich inzwischen nur noch eine Verzinsung unter 1% bieten.

 

  1. Sie machen sich berechtigte Gedanken um die Zukunft des Euro. Dennoch legen Sie Ihr Geld hauptsächlich in Lebensversicherungen an, die durchschnittlich mehr als 75% in Euro denominierten Anleihen investieren.

 

  1. Sie schauen täglich auf Ihren Depotauszug, obwohl ein Baum auch nicht schneller wächst, wenn man täglich die Wurzeln ausgräbt.

 

  1. Sie kaufen Anlagen hauptsächlich danach, was in den letzten 1-3 Jahren gut gelaufen ist und nicht danach, ob die Anlagen zu Ihren Zielen passen.

 

  1. Ihre Definition von „langfristig“ liegt irgendwo zwischen heute und der nächsten 10% Korrektur. Sie lassen sich beim Anlegen zu stark von Emotionen leiten.

 

  1. Sie freuen sich auf den Winterschlussverkauf und den Sommerschlussverkauf, weil Sie wissen, dass dann alles billiger wird. Wenn aber Aktien im Preis fallen, löst dies bei ihnen Gefühle aus, die nichts mit Freude zu tun haben.

 

  1. Sie verbrachten die letzten 5 Jahre damit, sich über die Unfähigkeit der Politiker zu ärgern und verpassten dabei eine >50% Rally im DAX. Ihre politische Weltsicht wirkt sich nachteilig auf Ihre Anlagen und damit ihre Altersvorsorge aus.

 

  1. Sie haben eine feste Meinung über gewisse Dinge wie die richtige Geldpolitik der Notenbanken ohne eigentlich wirklich viel darüber zu wissen. Draghi ruiniert den deutschen Sparer? Warum sind dann die Zinsen ebenfalls negativ in der Schweiz, Schweden, Dänemark oder Japan?

 

  1. Ihr Verständnis über Finanzhistorie erstreckt sich maximal auf Ihre Erinnerungen der letzten 5 Jahre.

 

  1. Sie denken planmäßiges Anlegen über kostengünstige Indexfonds sei langweilig ohne zu realisieren, dass der Zweck des Anlegens nicht mit Unterhaltung zu tun hat.

 

  1. Ihnen ist nicht klar, dass viele Finanzberater/Banken mit der Angst der Kunden Geschäfte machen. So lauten die Anzeigen eines Vermögensverwalters, der im Internet viel Werbung betreibt: „Zerbricht der Euro?“, „Reisst der Brexit den Euro in den Abgrund?“, „Brexit – Sind Ihre Anlagen sicher?“… Angst ist aber kein guter Ratgeber!

 

  1. Sie denken Aktien seien zu riskant, weil sie zu stark schwanken ohne zu realisieren, dass das größte Risiko nicht die Volatilität ist, sondern dass Sie nicht genug Geld im Alter haben, um Ihre Ziele zu verwirklichen

 

  1. Sie machen sich Sorgen über Dinge, die Sie eh nicht beeinflussen können (wo steht der DAX am Jahresende?) und vernachlässigen Dinge, die Sie leicht ändern könnten (Sparverhalten, Kosten)

 

glasbergen

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