Research

Ratschläge zur Geldanlage
April 11, 2015

Ipanema Capital in der Presse

Wir wurden zuletzt mehrfach in der Presse zu verschiedenen Geldanlagethemen interviewt. Einen Artikel wollen wir hier veröffentlichen, denn er spiegelt einen wichtigen Ansatz unserer Vermögensverwaltung wider: Kosten lassen sich einfach beeinflussen, kurzfristige Renditen dagegen nur wenig. Wer unsere Kommentare auf dieser Internetseite regelmäßig verfolgt, weiß, wie sehr wir den Schwerpunkt auf das Management der Kostenseite gerade in Zeiten niedriger Renditen legen.

Citywire, ein Magazin für professionelle Anleger, hatte uns für die März Ausgabe um einen Kommentar gebeten, wie wir bei der Fondsauswahl das Thema Kosten berücksichtigen:

„Die einfachste Art, die Rendite zu maximieren, ist, die Kosten zu minimieren. Anleger und Vermögensverwalter sollten sich primär darauf konzentrieren, was sie leicht beeinflussen können – und das ist nun einmal die Kostenseite. Das hört sich für viele Anleger zunächst nicht sehr spannend an, aber wie jeder Unternehmer weiß, im Einkauf liegt der Gewinn.

Nachdem wir für jeden Kunden die Anlagestrategie festgelegt haben, sind für uns die Kosten von Anlageprodukten das Auswahlkriterium #1. Dabei verwenden wir sowohl quantitative als auch als qualitative Hürden. Quantitativ bedeutet, dass bestimmte Festgrenzen nicht überschritten werden dürfen – gerade beim aktuellen Niedrigzinsniveau haben Anleger nichts zu verschenken. Geschlossene Fonds sind damit für uns nicht interessant. Qualitativ bedeutet, dass wir bestimmte Gebührenmodelle bei Fonds kategorisch ausschließen, wie z.B. erfolgsabhängige Gebühren.

Ist dies ein Plädoyer für ETF und gegen aktiv gemanagte Fonds? Nicht zwangsläufig. Es gibt viele Anlagethemen, die sich mit ETF nur unzureichend umsetzen lassen. Aktiv gemanagte Fonds mit niedrigen Gebühren für Endanleger haben weiterhin ihre Daseinsberechtigung. Nur davon gibt es sehr wenige und daher lohnt sich eine genaue Auswahl.“

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